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Pausenhelfer

Das Training zur Deeskalation in Konflikten ist ein Projekt des Jugendbildungswerks des Main-Kinzig-Kreis. Die Pausenhelfer wurden bisher von Frau Susanne Simon-Schramm (Jugendamt des Main-Kinzig-Kreis) ausgebildet und von Daniela Horn (Lehrerin an der ACS) begleitet und betreut.
Die Ausbildung zum Pausenhelfer umfasst ein 3-tägige Basistraining sowie ein 1-tägiges Nachbereitungstraining. Wer sich anmeldet, erweitert seine sozialen Kompetenzen, übernimmt Verantwortung, zeigt Engagement und hilft mit seinem Einsatz Schwächeren.

Das Training umfasste die Selbsteinschätzung der eigenen Konfliktfähigkeit, Übungen zur Verbesserung des Selbstbewusstseins, das Erkennen von Ursachen der Gewalt und den Umgang mit Gewalt, die Vorstellung und das Einüben konfliktschlichtender Methoden sowie verschiedene Kommunikations- und Interaktionsübungen.

An der ACS wurden seit 2011 in 7 Ausbildungslehrgängen 102 Pausenhelfer (davon 71 Mädchen und 31 Jungs) aus verschiedenen Jahrgangsstufen (8.-10. Klasse) und Schulformen (Haupt- und Realschule) ausgebildet.

Am 22. November 2016 leitete Frau Simon-Schramm das siebte Nachbereitungstraining der Pausenhelfer in den Räumlichkeiten des Main-Kinzig-Forums in Gelnhausen. Begleitet und betreut wurden die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag auch wieder von der Lehrerin Daniela Horn.

Beim Nachbereitungstreffen werden Erlerntes und Erfahrungen vom Schulhof reflektiert. Tipps und Wiederholungen aus dem Basistraining sollen den Schülern Sicherheit geben und eine erfolgreiche Deeskalation erhöhen.

Die Teilnehmer nutzen das Nachbereitungstraining weiterhin um Konfliktsituationen, die sie erlebt haben, manchmal auch selbst betroffen waren, aufzuarbeiten und richtige Verhaltensweisen zu besprechen. Die Schülerinnen und Schüler bestätigten, dass sich ihr eigenes Konfliktverhalten positiv verändert habe.

Alle Anwesenden erleben ihre Tätigkeit und Verantwortung als Pausenhelfer sehr positiv. Sie berichteten, dass sie keine Schlägereien in den Pausen beobachten konnten und führen dies auch darauf zurück, dass einige gute Deeskalations-Projekte in den verschiedenen Jahrgangsstufen (PIT, Pausenhelfertraining,…und die Schulsanitäter) an der ACS durchgeführt werden.

Das Pausenhelfertraining sensibilisiert die Teilnehmer für Konfliktsituationen, die Beobachtung und Einschätzung von Streitereien wird geschärft. Sie fühlen sich sicherer und können überlegter handeln. Die Teilnehmer bestätigen, dass sie nicht mehr so „panisch“ reagieren und sich sicherer im Umgang mit Konflikten fühlen.

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